Landeshaushalt 2011 - Maria Hochgruber Kuenzers Eintreten für die Familie und Versorgung des ländlichen Raumes
In sechs Punkten fasste die Landtagsabgeordnete Maria Hochgruber Kuenzer ihre Vorschläge und die Anliegen der Bevölkerung in ihrer Rede zum Haushalt 2011 zusammen. Es sind die Punkte, denen sie ihren besonderen politischen Einsatz widmet, wobei der ländliche Raum eine wichtige Rolle spielt.
Die Postversorgung in den Randgebieten lässt immer mehr zu wünschen übrig. Nicht nur die Postzustellung ist neu zu ordnen und sicherzustellen, sondern auch die Versorgung dieser Gebiete mit Breitband. Wenn diese beiden Dienstleistungen nicht vorhanden oder mangelhaft sind, bedeutet dies Benachteiligung in den Bereichen Information, Bildung und Wirtschaft. Daher, so die Abgeordnete, muss sich das Land besonders bemühen, den Postdienst zu übernehmen und zu verbessern.
Zudem machte die Abgeordnete deutlich, dass die Dienstleistungen im ländlichen Raum, sprich Schule, Krankenhaus oder Sozialdienste, nicht nur die Bedürfnisse der Bürger erfüllen, sondern gleichzeitig auch Arbeitsplätze bieten. Denn junge Familien brauchen ein attraktives Lebensumfeld.
Ein weiteres Anliegen ist es Maria Hochgruber Kuenzer, die grenzüberschreitenden Beziehungen der Euregio aufzuwerten, um den jungen Menschen, denen unsere Landesautonomie allein nicht mehr viel Neues geben kann, fortschrittliche Perspektiven zu eröffnen.
Was die Energie betrifft, ist die Landtagsabgeordnete überzeugt, dass das Land Südtirol sehr wohl das Recht haben und ausnützen soll, im Energiebereich Unternehmer sein. Denn im Gegenzug zur privatisierten Betreibung, muss das Land die aus der Energie kommenden Steuern und Erträge der Allgemeinheit zu Gute kommen zu lassen.
Viel Gewicht gibt Frau Hochgruber Kuenzer der Förderung der Familie. Sie fordert die Landesregierung auf, die Rentenabsicherung der Frauen aus der Privatwirtschaft mit jenen der Bediensteten im öffentlichen Dienst gleichzustellen. Besonders beharrt sie auf die Anerkennung der Erziehungszeiten der ersten drei Lebensjahre der Kinder. Dazu bedarf es einer Erhebung, wie viele Familien betroffen wären und wie viel diese 3-jährige Absicherung pro Jahr kosten würde. Die wirtschaftliche Situation und die Prioritäten der politischen Entscheidungsträger sind entscheidend für die Realisierung ihrer Forderung.
Maria Hochgruber Kuenzer spricht auch die Betreuung der älteren Menschen im ländlichen Raum an. Sie fordert neue Unterstützungsmodelle, damit diese vor Ort und in gewohnter Umgebung würdevoll leben können. Dabei denkt sie an eine Seniorenbetreuung die dem Modell der Tagesmütter und Tagesväter ähnlich ist.
Und schließlich betont die Abgeordnete die Bedeutung diese Art der Kinderbetreuung für die Familien in Südtirol. Es ist richtig, dass Land die Gemeinden dazu verpflichtet, die Einrichtung und Aufrechterhaltung des Tagesmutterdienstes zu gewährleisten.


