Oberstufenreform vor Ort mitgestalten
Auf Initiative von L.Abg. Maria Hochgruber Kuenzer traf sich die Arbeitsgruppe Oberstufenreform der SVP Bezirksleitung Pustertal mit der zuständigen Sabina Kasslatter Mur und brachte ihre Anliegen und Fragen vor.
Die obersten Prämissen der Arbeitsgruppe sind die Zukunftschancen der Jugend und durch qualifizierte Ausbildung langfristige Arbeitsplätze zu sichern. Die Mitglieder der Arbeitsgruppe Vorsitzende L.Abg. Maria Hochgruber Kuenzer, die Brunecker Gemeindereferentin Waltraud Deeg, der Vorsitzende des Wirtschaftsausschusses Pustertals Christian Gartner und Landesjugendreferenten Maunel Raffin lassen die Entwicklung der Oberstufenreform nicht so einfach vorübergehen. Sie sind sich einig, gerade in der Schule benötigen Jugendliche vielfältige Entfaltungsmöglichkeiten. Um der schulischen und wirtschaftlichen Zukunft gelassen ins Auge sehen zu können, braucht es auch im Pustertal Gymnasien, Fachoberschulen und die Berufsmatura.
„Die Entscheidung welche Schule 14 jährige Jugendliche wählen, hängt maßgeblich vom Standort der Schule ab. Dort wo Schule nahe am Lebens- und Wohnort angeboten wird, steigen die Zukunftschancen der Jugendlichen. Daher darf das schulische Angebot auch in ländlichen Ortschaften wie Sand in Taufers und Innichen oder Brunecks Attraktivität als Schulstandort auf keinen Fall verringert werden", stellt Maria Hochgruber Kuenzer fest.
Die Arbeitsgruppe sprach sich dafür aus, dem Unterrichtsfach Wirtschaft mehr Aufmerksamkeit zu schenken. Denn laut einer Umfrage des WIFO erachten 75% der befragten Schüler den Wirtschaftsunterricht als sehr wichtig.
„Es ist unsere Pflicht allen Heranwachsenden einen interessanten Zugang zur Bildung und auch dessen leichte Erreichbarkeit zu ermöglichen", erklärt die Abgeordnete Maria Hochgruber Kuenzer.
Landesrätin Kasslatter Mur zeigte Verständnis für die Anliegen der Arbeitsgruppe und sicherte umgehend ihre Unterstützung zu. Im Oktober sind für alle weiteren Entscheidungsfindungen Treffen mit Schulgewerkschaften, Sozialpartnern, Lehrpersonen, Elternbeirat und Mitgliedern der SVP Bezirksleitungen geplant.


